Dunkelfeld
Die Dunkelfeld-Blutanalyse ist ein alternatives, mikroskopisches Verfahren, bei dem ein lebender Bluttropfen (Kapillarblut) ohne Fixierung oder Färbung stark vergrößert betrachtet wird. Sie dient in der Naturheilkunde dazu, das "Milieu" des Blutes, die Vitalität der Zellen und mögliche Belastungen (Parasiten, Pilze, Übersäuerung) zu beurteilen.
Wichtige Aspekte der Dunkelfeld-Blutanalyse:
- Technik & Hintergrund: Ein spezieller Dunkelfeldkondensor sorgt für einen dunklen Bildhintergrund, vor dem lebende Zellen, Mikroorganismen und Strukturen hell aufleuchten.
- Anwendungsgebiete: Sie wird oft bei chronischen Erkrankungen, Entzündungen, Allergien oder zur Vitalstoffmangel-Analyse eingesetzt.
- Ursprung: Die Methode geht auf den Biologen Prof. Dr. Günther Enderlein zurück, der den Pleomorphismus (Wandelbarkeit von Mikroorganismen im Blut) untersuchte.
ABLAUF:
Blutentnahme: Sie entnehmen selbst einen kleinen Tropfen Blut aus der Fingerbeere, mit einer GlucoCheck Stechhilfe
Untersuchung: Das Blut wird sofort unter dem Mikroskop betrachtet.
Analyse: Beurteilt werden die Formen der Blutzellen, Verklumpungen (Geldrollenbildung), die Beweglichkeit der Leukozyten und "Endobionten".
Wegbeschreibung: Ergebnisse dienen oft als Grundlage für isopathische Arzneimittel (nach Enderlein) oder Ernährungsanpassungen.

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