Dunkelfeld Blut: Symbiont bis Pilz
Die Entwicklung von Mikroorganismen im Blut nach der Lehre von Prof. Dr. Günther Enderlein (Pleomorphismus) ist ein faszinierendes, wenn auch in der Schulmedizin kontrovers diskutiertes Thema. Im Dunkelfeldmikroskop wird hierbei beobachtet, wie sich winzige Eiweißpartikel je nach Milieu (pH-Wert, Toxinbelastung) zu komplexeren Formen wandeln.
Hier ist die Zusammenfassung der Aufwärtsentwicklung (Höherentwicklung) vom Symbionten bis zum Mybezel (Pilzvorstufe):
1. Die Basis: Der Symbiont (Protit)
Alles beginnt mit dem Protit. Das sind kleinste, im Dunkelfeld als Lichtpunkte sichtbare Eiweißpartikel (kolloidales Eiweiß).
- Eigenschaft: Sie sind in jedem gesunden Organismus vorhanden und leben in Symbiose mit uns.
- Funktion: Sie unterstützen Stoffwechselvorgänge und sind die "Bausteine" des Lebens.
2. Die niederen Phasen (Chondrite)
Verändert sich das Milieu (z. B. durch Übersäuerung), schließen sich die Protite zu Ketten oder fädigen Strukturen zusammen, den Chondriten.
- Diese Formen gelten noch als relativ harmlos, zeigen aber bereits eine Tendenz zur Belastung an.
- Sie sind noch nicht pathogen (krankmachend), können aber das Blut "dickflüssiger" erscheinen lassen.
3. Die bakterielle Ebene (Filum bis Ascit)
Ab hier spricht man von der Höherentwicklung in den Bereich, den wir klassisch als Bakterien bezeichnen. Die Fäden werden dicker und stabiler.
- Filum: Lange, peitschenartige Fäden.
- Spermit: Formen, die Ähnlichkeit mit Samenzellen haben.
- Ascit: Die Entwicklung zu kugeligen Formen (Kokken) oder stäbchenförmigen Gebilden.
4. Der Höhepunkt: Die Myzel-Strukturen
Enderlein beschrieb, dass sich diese Bakterien bei fortschreitender Milieuverschlechterung zu Pilzformen weiterentwickeln.
- Synascit: Zusammenballungen von Bakterienformen.
- Motor / Myzel: Dies ist das Endstadium. Es entstehen netzartige Pilzstrukturen.
Der Übergang zum "Mucor racemosus"
Enderlein unterschied hauptsächlich zwei große Entwicklungszyklen (Cyclogenien). Der von dir angesprochene Mucor racemosus Fresen ist einer der wichtigsten:
- Mucor-Zyklus: Dieser Zyklus ist primär mit der Fließfähigkeit des Blutes und der Beschaffenheit der Gefäßwände verbunden.
- Entwicklung: Sie verläuft vom winzigen Protit über das Bakterium (Leptotrichia buccalis) bis hin zum fertigen Schimmelpilz Mucor racemosus.
- Pathologische Bedeutung: In der Dunkelfeld-Theorie deutet eine starke Aufwärtsentwicklung in diesem Zyklus auf Stauungserscheinungen, Durchblutungsstörungen, Thrombosegefahr oder chronische degenerative Prozesse hin.
Wichtiger Hinweis: Die Lehre des Pleomorphismus nach Enderlein gehört zur Alternativmedizin. Während die Dunkelfeldmikroskopie wertvolle visuelle Hinweise auf die Vitalität des Blutes liefert, wird die Theorie, dass Bakterien sich direkt aus kleinsten Eiweißpartikeln "verwandeln", von der modernen Mikrobiologie (Monomorphismus) nicht anerkannt.
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