MEIN DF BLUT
Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles!“ Antoine Béchamp

Milieu im Körper


Alles eine Frage des Milieus?


Der Mensch kann nur in Symbiose mit sich selbst und seiner Umgebung leben. Auch nur in Symbiose mit seinen Mikroorganismen leben und ist ohne diese nicht lebensfähig.


Und dennoch gibt es seit über 150 Jahren hierüber zwei sehr unterschiedliche Denkmodelle. Die allgemein anerkannte Theorie von Louis Pasteur und Robert Koch besagt:
„dass Keime schlecht sind, uns angreifen und Infektionen verursachen. Laut Pasteur besteht unsere einzige Verteidigung darin, uns von Keimen zu distanzieren oder sie zu töten, bevor sie uns töten. Die Mikrobe ist das Problem und muss isoliert beziehungsweise bekämpft werden. Pasteurs Denkansatz hat sich weltweit durchgesetzt und gilt ohne Wenn und Aber als Non plus ultra. Auf dessen Basis sind die gesamte Pharmakologie und Medizin aufgebaut und er bringt uns in eine Welt voller Impfstoffe, Quarantänen und keimfreien Zonen.

Aber Sterilität ist in der Natur nicht möglich. „


Der andere therapeutische Ansatz stammt von Pasteurs lebenslangen Rivalen Antoine Bechamp.

Er sagte:
„..dass wir in einer Suppe von Mikroorganismen leben, die nicht alle schlecht sind. Die Mikrobe im Einzelnen ist nicht entscheidend, sondern das Milieu bestimmt die Keime. „
Obwohl Bechamps Theorie aus der Krankengeschichte so gut wie gestrichen wurde, wird diese gerade in den letzten Jahren wiederbelebt, als Wissenschaftler die Bedeutung von Darmbakterien und anderen ansässigen Bakterien wieder entdeckten. Erstaunlicherweise befinden sich 70 Prozent des körpereigenen Immunsystems im Darm. Mehr und mehr wird festgestellt, dass Mikroben für den Kreislauf des Lebens lebenswichtig sind.


Bechamps Perspektive feiert ein Comeback. Sein Ansatz legt nahe, dass ein starkes Immunsystem der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben mit den Billionen von Mikroorganismen in, an und um uns herum ist. Die von Seuchen und Infektionen geplagte Menschheit brauchte seinerzeit eine funktionierende Therapie und diese konnte Pasteur liefern. Durch gezielte Isolation und das Erkennen des Krankheitskeimes, mit nachfolgend auf diesen Keim abgestimmter Elimination, verschwinden die Krankheitszeichen und der Patient kann genesen. Für den schwer erkrankten Patienten die richtige und notwendige Therapie!


Erst auf dem Sterbebett gestand auch Louis Pasteur: „Das Milieu bestimmt die Keime“ und nicht umgekehrt. Aber zu diesem Zeitpunkt war der eingeleitete Siegeszug gegen die „Bösen Mikroorganismen“ nicht mehr zu stoppen. Diese Denkrichtung diktiert die gesamte Medizin, Pharmakologie und den gesamten Umgang und das Denken über die Mikroorganismen. Die Menschen sind und werden krank, nicht weil sie aus Versehen mit den falschen Mikroorganismen in Kontakt gekommen sind, die jetzt getötet werden müssen, sondern weil sie selbst Schritt für Schritt das Milieu für diese Mikroorganismen geschaffen haben.


Durch dieses veränderte Milieu verändert sich die Zusammensetzung der Mikroorganismen und der menschliche Körper reagiert darauf, versucht zu kompensieren und die Folgen auszugleichen. Dadurch entstehen Krankheiten wie die gesamte Auflistung der Zivilisationserkrankungen: Diabetes, Unfruchtbarkeit, Aborte, Alzheimer, Tumore, oder aus Zahnarzt Fachbereich Karies, Parodontitis, Kieferfehlbildungen und vielem mehr. Die Menschen werden durch das veränderte, nicht angepasste Milieu krank. Nur die wenigsten haben das Wissen über diese Problematik realisieren.

Alle Menschen können Schüler von Pasteur und Koch werden oder schon sein.


Wenn es folglich gelingt dieses verschobene Milieu zurückzuentwickeln, dann werden die richtigen Mikroben wieder die Überhand nehmen und die Entwicklung nimmt Ihren guten Verlauf.


Der Mensch lebt dann in Symbiose mit sich, seiner Umgebung, seiner Umwelt und seine inneren Mikroben.


 
 
 
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